Samstag, 23. August 2014

Sacher-Torte

Ich kann nur um Entschuldigung bitten weil ich so lange nichts von mir habe hören lassen.
Aus dem Trip nach Tschechien, wurde schnell eine kleine Europareise die mich noch nach Slowenien und Österreich führte. Von dort zurück nach Tschechien, gefolgt von Süddeutschland und Belgien. Zum Abschluss stand dann noch England an.
Als Danke für eure unglaubliche Unterstützung beim Keimling Food Blog Award, bei dem ich zumindest vom Voting her auf Platz 3 gelandet bin, gibt's jetzt eine Köstlichkeit aus Wien. Eine riiichtig saftige Sacher-Torte.
Falls jemand von euch ein Stück abhaben möchte, ich Spende sie an den Vegan Baking Sale auf dem 
1. veganen Sommerfest in Bremen. Der Erlös geht an Hof Butenland, wo Tiere glücklich alt werden können. Den libanesischen Orangenkuchen wird es dort auch geben.
Vielleicht sieht mensch sich ja dort. :)
Noch einmal tausend Dank an euch alle für die Unterstützung!

Dauer: 2 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Ergibt 12 Portionen


Zutaten:
2-3x Kuchen:
-160g Zartbitterschokolade
-150g Magarine/Alsan
-1Pck. Sojacuisine
-4TL Johannisbrotkernmehl
-100g Puderzucker
-130g Mehl
-50g Maisstärke
-4EL Sojamehl + 8 EL Wasser
-100g Zucker

Füllung + Glasur
-1 Glas Aprikosen- oder Marillenkonfitüre
-2EL Rum
-150g Zartbitterschokolade
-125g Alsan

Zubereitung:

Wie ihr ja bei den Zutaten sehen könnt, liegt es an euch ob ihr den Kuchen 2 oder 3-schichtig machen wollt. Ich backe die Böden immer direkt hinter einander.
Angefangen für den Boden wird damit, die Schokolade mit der Alsan zu schmelzen.

Sobald die Schokolade und die Margarine geschmolzen sind, das ganze Glatt rühren und abkühlen lassen. 

In einer anderen Schüssel nun das Sojamehl mit dem Wasser anrühren und den Puderzucker dazu geben. Das ganze nun leicht schaumig schlagen, mit einem Mixer auf höchster Stufe.

Dazu kommt nun die Schokolade, alles gut vermixen.

Nun kommt die Sojacuisine dran, die fungiert ein wenig als Eischnee. Dafür wird sie mit dem restlichen Zucker und dem Johannisbrotkernmehl aufgeschlagen. (Nicht von der Puderzuckerpackung täuschen lassen, es ist Kristallzucker gemeint, mir haben am Ende leider ein paar Gramm gefehlt)

In einer separaten Schüssel wird jetzt das Mehl mit der Stärke gemischt und anschließend mit der Sojacuisine vermixt.

Dazu kommt jetzt die Schokoladen-Sojamehl Mischung, noch einmal alles gut vermixen.

Den Teig nun in einer 26cm Springform geben. Am besten vorher einmal mit Backpapier auslegen.

Jetzt muss der Kuchen für circa 50 Minuten bei 140°C backen. In der Zeit könnt ihr direkt schon mal die nächste Schicht an Kuchenteig vorbereiten. 

Das ganze geht nicht sonderlich hoch auf, deshalb ist es nötig das ganze mehrmals zu backen. Wenn der Kuchen durch ist, dafür am besten die Stäbchenprobe machen, kann der nächste in den Ofen während dieser Kuchen abkühlt.

Wenn beide Kuchen etwas ausgekühlt sind kann die Konfitüre mit dem Rum erwärmt werden, das sorgt dafür das sie cremiger und weniger stückig ist.

Die Knfitüre wirdjetzt auf dem ersten Kuchenboden verteilt.

Anschliessend wird der zweite (bzw. nochmal Konfitüre und der dritte Boden) auf die Konfitüre gesetzt.

Jetzt noch einmal Alsan und Schokolade über einem Wasserbad zum schmelzen bringen.

Die Schokolade wird wenn sie wieder etwas ausgekühlt ist, auf der Torte verteilt.

Anschließend wandert sie in den Kühlschrank um komplett aus zu härten.
Wenn die Schokolade schon leicht ausgehärtet ist, lassen sich übrigens am besten Muster et cetera in die Oberfläche dekorieren.

Damit ist die Sacher-Torte auch schon fertig. Ich hoffe ihr esst sie am Sonntag für einen guten Zweck ratze-putze leer. Durch meine Reisen kommen die nächsten Tage und Wochen noch einige weitere Rezepte, dann hoffentlich auch wieder mit gewohnter Bildqualität. Für dieses Rezepte hatte ich leider nicht meine Standardkamera, nehmt mir das nicht übel.
Au revoir.



1 Kommentar:

  1. Die Torte schaut grandios aus!
    Steht schon auf der "Nachbackliste" ;)

    Alles Liebe
    LaGusterina

    AntwortenLöschen