Freitag, 11. März 2016

Zu Gast im Nahbei

Hallihallo ihr lieben,
ich wollte euch einen kleinen Erfahrungsbericht darüber geben was ich gestern so schönes getrieben habe.
Ich durfte nämlich im Nahbei (in Findorff, Bremen) einen inklusiven Kochkurs für 4 total tolle Jugendliche geben.
Aber der Reihe nach. :)

Ich wurde herzlich begrüßt und direkt neugierig ausgefragt was es denn heute veganes geben würde.
"Burger" antwortete ich, die hatte es in den Wochen davor schon einmal gegeben. Dieses Mal jedoch würden wir alles daran selbst machen. Die Brötchen, den Bratling und auch die Mayo. Ein Dessert sollte es auch noch geben.

Nach einer kurzen Erklärung was wir denn genau machen würden und der Ausgabe der Rezepte, ging es auch direkt los mit dem Kneten des Teiges und dem Schnibbeln der Burgerbeilagen. Da war wirklich ganz schön Leben in der Küche.
Nachdem der Brötchenteig dann im Ofen vor sich hin ging, haben wir uns ans Dessert gemacht.
Jede*r hat sich sein eigenes Schichtdessert gemacht, mit zerbröselten Zitronenkeksen, Sojajoghurt und einer Creme aus pürierten Himbeeren mit Agavendicksaft. Es sollte schliesslich einfach und schnell gehen. ;)

Nachdem der Pattymix auch fertig war, ebenso die Mayo, war auch der Brötchen Teig soweit das mensch ihn verarbeiten konnte und so hat sich jede*r sein eigenes Bun gemacht.
Der Teig der Brötchen ist nach diesem Rezept hier gewesen:
http://veganxcooking.blogspot.com/2016/01/mini-cheeseburger.html

Dann fehlten auch eigentlich nur noch die Burger Patties, die geformt wurden als die Brötchen im Ofen ausgebacken wurden. Das sind Kidneybohnen Patties, nur etwas simpler gehalten als in diesem Rezept:
http://veganxcooking.blogspot.de/2016/01/diy-frikadellenfleischklochen.html

Am Ende musste dann nur noch alles am Tisch zusammen gebaut werden. ;)

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Geschmeckt hat es übrigens auch allen. :)

Das Projekt ist noch am wachsen und deshalb waren es dieses Mal nur 4 Jugendliche mit denen ich kochen durfte. Das nächste Mal, falls ich wieder kommen darf, werden es höchstwahrscheinlich mehr sein. Das Ziel ist hierbei nicht nur den Jugendlichen ein Bild von anderen Kulturen und Essen zu vermitteln, sondern auch Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen zu bringen. Und da leistet der Martins Club wirklich tolle Arbeit. 
Meine Gage werde ich übrigens nicht behalten, dafür war mir der Tag selbst ein viel zu großesVergnügen, sondern sie komplett an Stop Finning spenden.
PS.: Falls abgebildete Personen Bilder von sich entfernt haben möchten meldet euch einfach kurz. :)

1 Kommentar:

  1. Die Patties klingen ja toll! Das Rezept probiere ich mal aus. Ich habe ohnehin schon viel zu lange keine Burger mehr selber gemacht. :)

    Liebe Grüße,
    Sarah

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